Titelbild
Startseite | Aktuelles | Wir über uns | Mitglieder | Dienstleistungen | FbI | Links
Druckersymbol Seite drucken » Startseite  » Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt » Beispiele

Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt


Beispiele





Kerstin Schwarz – Helferin in der Hauswirtschaft im ambulanten Pflegedienst

Kerstin Schwarz bei der Arbeit

Alter: 32 Jahre, ledig

Eintritt in die WfbM: 1997

Ab Sommer 1999 nahm Frau Schwarz an Qualifizierungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf ein Betriebspraktikum teil. Zudem wurden intensive Beratungsgespräche mit ihr und ihrem sozialen Umfeld geführt.
Frau Schwarz entschied sich mit Unterstützung durch die FbI einen Integrationsversuch auf dem ersten Arbeitsmarkt zu starten; die DMSG LV Saar e.V. konnte als Praktikumsbetrieb akquiriert werden.

Nach einem 6-monatigen Praktikum mit anschließender Probebeschäftigung über 18. Monate erhielt sie zum 01.10.2001 - aufgrund ihrer aufgeschlossenen Art, sowie guten, konstanten Arbeitsleistungen - einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
Ihr Aufgabenbereich umfaßt grundpflegerische- und hauswirtschaftliche Tätigkeiten, sowie die Förderung der Integration der durch den Pflegedienst betreuten Personen.
Nach dem erfolgreichen Übergang von der WfbM zum allgemeinen Arbeitsmarkt, strebte Frau Schwarz auch eine Veränderung im privaten Umfeld an. Sie entschloß sich die elterliche Wohnung zu verlassen und mit Unterstützung der FbI zum September 2002 eine eigene Wohnung in Saarbrücken zu beziehen.





Jörg N. - Malerhelfer bei Malerfachbetrieb

Jörg N. bei der Arbeit Jörg N. bei der Arbeit

Alter: 33 Jahre

1988 bis 1992 überbetriebliche Ausbildung zum Maler und Lackierer ohne Abschluß. Danach folgten mehrere Arbeitsversuche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Besonders im sozialen Umgang erlebte er viel Negatives. Langsames Arbeitstempo und sein schüchternes, unsicheres Auftreten verhinderten die Integration und verstärkten die ablehnende Haltung der Kollegen und Vorgesetzen.

Eintritt im WfbM 1998. Zuletzt tätig in der Druckerei. Durch gezielte Förderung in der WfbM erfuhr er eine Steigerung der Konzentration, der Ausdauer und des Selbstwertgefühls. September 1999 bis Januar 2000 Praktikum bei Malerfachbetrieb Schmidt-Soffel in Neunkirchen. Befristeter Arbeitsvertrag ab März 2000, seit März 2001 unbefristet eingestellt.

Der Betrieb äußert sich positiv über seine Arbeitsleistung, er arbeitet gewissenhaft und sorgfältig. Vorgesetzte und Kollegen sind davon überzeugt, dass er noch Entwicklungspotential besitzt. Er wohnt mittlerweile in einer eigenen Wohnung, an seiner Arbeitsstelle ist er fachlich und sozial sehr gut integriert.





Holger W. - Helfertätigkeit bei Sportboothandel und Reparaturbetrieb

Holger W. bei der Arbeit Holger W. bei der Arbeit

Alter: 30 Jahre, verheiratet, 1 Kind

Eintritt in die WfbM: 1989. Anspruchsvolle Tätigkeiten im Metallbereich mit guten Leistungen.

April bis Mai 2000 Praktikum und anschließendes befristetes Arbeitsverhältnis bis Oktober 2001 bei dem Integrationsbetrieb TGOD in Klarenthal, Industriemontage und technische Dienstleistungen. Keine unbefristete Übernahme wegen zu geringer Leistungsfähigkeit.

November 2001 bis November 2004: Anstellung bei einer Firma für Sportboothandel mit Reparaturbetrieb im Raum Saarlouis. Er ist mit der Reinigung und Pflege von Booten und Motoren betraut.

Die Tätigkeit gefällt ihm sehr gut, seine Persönlichkeit hat sich sehr positiv entwickelt. Der Betrieb ist mit seinen Leistungen und seinem freundlichen, korrektem Verhalten zufrieden.





Andrea M. - Rezeptionistin und Verwaltungsangestellte im Altenzentrum

Andrea M. bei der Arbeit Andrea M. bei der Arbeit

Wichtige Lebensdaten:

1969 geboren, 1985 Hauptschulabschluss, 1987 Abschluss eines Förderlehrgang in München, 1991 Erfolgreiche Beendigung der Ausbildung zur Bürokraft (IHK) in München, 1992 Eintritt in die reha gmbh, 2000 Beginn des Arbeitsverhältnis im Altenzentrum.

Ablauf der Integrationsmaßnahme:

Nach Beginn der Institutionalisierung von Vermittlungstätigkeiten in der reha gmbh hat sich Frau M. für eine Ausgliederung aus der Werkstatt interessiert. Da Frau M. einen Pflegeaufwand - auch während der Arbeitszeit - hat, erschien es sinnvoll einen Praktikums-/ Arbeitsplatz im sozialen Sektor zu finden. Die Überlegungen über die Art einer möglichen Tätigkeit konzentrierten sich vermehrt auf den Bereich Telefon-/ Informationstätigkeit.

Zur Vorbereitung absolvierte Frau M. zunächst ein hausinternes Praktikum bei der reha gmbh, danach ein Praktikum an der Rezeption eines Krankenhauses und im Anschluss ein Praktikum in dem Altenzentrum in dem sie heute arbeitet. Frau M. erhielt hier zunächst ein befristetes Arbeitsverhältnis, das nach großem Erfolg seit dem Jahr 2001 unbefristet ist.

Die Arbeitsbereiche von Frau M. sind sehr vielfältig und haben sich seit Beginn ihrer Tätigkeit ständig erweitert. Frau M. bedient die Telefonzentrale, wickelt Erledigungen für die Bewohner des Altenzentrums ab oder erledigt allgemeine Verwaltungsarbeiten. Insgesamt ist Frau M. mit ihrer neuen Tätigkeit sehr zufrieden und ihr Arbeitgeber ist begeistert eine so motivierte Mitarbeiterin gefunden zu haben.





Dirk Spengler – Lagerverwaltung bei einem Hersteller von Klimaanlagen

Dirk S. bei der Arbeit Dirk S. bei der Arbeit

26 Jahre, ledig

Eintritt in die WfbM 1996. Anspruchsvolle Tätigkeiten im Metallbereich mit sehr guten Leistungen.

April bis Juni 1999 Praktikum und anschließendes befristetes Arbeitsverhältnis bis März 2001 auf dem Bauhof der Gemeinde Schwalbach. Durch einen Einstellungsstopp war trotz sehr guter Leistungen und Integration in den Betrieb keine unbefristete Übernahme möglich

April 2001 bis August 2002: Anstellung als Gartenbauhelfer bei der Firma Langhirt in Hülzweiler. Keine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis möglich.

September 2002 bis September 2004: Anstellung im Materiallager der Fa. Berliner Luft in Bexbach. D. ist für die Annahme, Ausgabe und Verwaltung des Materials zuständig. Er führt alle Arbeiten, auch im EDV-Programm selbständig durch.

Die Tätigkeit gefällt ihm sehr gut, seine Persönlichkeit hat sich sehr positiv entwickelt. Durch den Erwerb des Führerscheins Klasse 3 konnte D. seine Mobilität steigern und diese Stelle antreten. Der Betrieb ist mit seinen Leistungen und seinem freundlichen, korrektem Verhalten sehr zufrieden. Eine unbefristete Einstellung ist vorgesehen.



Nach oben Kontakt | Barrierefreiheit | Impressum